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Früh blühende Traubenkirsche (Prunus padus) - HSBaum
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Früh blühende Traubenkirsche (Prunus padus)


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Steckbrief
Boden Frisch bis feucht
Nährstoff Hoch
Frosthärte -36°C

Eigenschaften

Die in diesem Text thematisierte Pflanze wird auch gewöhnliche Traubenkirsche, Ahlkirsche, Sumpfkirsche sowie Elsenkirsche genannt. Sie trägt zudem den botanischen Artnamen Prunus padus. Prunus padus wird auch als Faulbaum bezeichnet. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um den echten Faulbaum (Rhamnus frangula). Dieser Umstand lässt sich insbesondere auf die Ähnlichkeiten der Borken zurückführen. Prunus padus erfreut seinen Besitzer mit Wuchshöhen von 10-15m sowie Wuchsbreiten von 4-8 Metern. Der Wuchs lässt sich als kegelförmig sowie aufrecht beschreiben.

Bestäubung und Blattwerk

Prunus padus ist monözisch. Die Bestäubung erfolgt sowohl über die sogenannte Fremdbestäubung als auch über Insekten. Insbesondere Bienen und Schwebfliegen sind für dieses Unterfangen verantwortlich. Die länglichen Blätter haben neben einem einfachen Blattaufbau und einer wechselständigen Blattanordnung einen gesägten Blattrand zu bieten. Von den Blättern ernähren sich zudem die Raupen mehrerer Schmetterlingsarten. Die ungefüllten Blüten in Traubenform haben eine weiße Farbe. Der Betrachter kann sich von April bis Juni über diese Blütenpracht freuen.

Bodenbeschaffenheit

Die gewöhnliche Traubenkirsche freut sich über einen frischen und feuchten sowie nährstoffreichen Boden. Insbesondere für einen sumpfigen Ton- und Lehmboden kann sich dieses Gehölz begeistern. Aride sowie kalkhaltige Bodenvariationen sollte man hingegen meiden. Böden mit einem leichten Kalkgehalt werden von Prunus padus zwar toleriert. Einen Gefallen tut man der gewöhnlichen Traubenkirsche mit einem derartigen Boden jedoch keinesfalls.

Provenienz

Die Elsbeere ist mit der Ausnahme des Balkans und des Mittelmeergebietes im Prinzip in ganz Europa anzutreffen. Auch in Japan sowie in Nordasien hat diese Pflanze eine Heimat gefunden.

Verwendungsmöglichkeiten

Prunus padus ist vielseitig einsetzbar. Die Früchte der Elsenkirsche lassen sich zu verschiedenen Endprodukten verarbeiten. Als Beispiele sind hier Säfte und Marmeladen zu nennen. In den Rinden und Kernen ist cyanogenes Glykosid enthalten. Es eignet sich zur Abspaltung von Blausäure. Es lassen sich auch Intarsien und Stiele aus dem Holz von Prunus padus herstellen. In Russland werden die Zweige als Flechtmaterial eingesetzt. Allerdings hat dieses winterharte Gehölz auch einen forstlichen Nutzen. Neben dem Einsatz als Ziergehölz sowie Insektennährgehölz kann Prunus padus auch zur Bodenbefestigung eingesetzt werden. Die gewöhnliche Traubenkirsche benötigt zur Entfaltung ihrer Schönheit ausreichend Platz. Daher ist Prunus padus als solitäre Pflanze zu betrachten. Zum Abschluss des Textes möchten wir noch auch die Eigenschaft der Elsenkirsche als industriefestes Gehölz hinweisen.